Eine neue Band aus Hagen/Breckerfeld und ihr Heimatlied
- Ruhrpott –
Sie nennen sich Dimpfelmoser und spielen Polizeilieder. Hinter Dimpfelmoser verbergen sich vier gestandene Musiker aus Hagen und Breckerfeld. Polizeilieder sind Songs der englischen Gruppe Police, nur „schneller, härter, lauter und deutscher“.
message in a bottle wird zu Botschaft in der Flasche, walking on the moon zu schwerelos und der king of pain wird zum König Schmerz.
Musikalisch haben sich Dimpfelmoser vom Police-Pop losgesagt und lassen sich von foo fighters, queens of the stone age oder porcupine tree inspirieren. Steile Musik, wie sie sagen, gepaart mit den deutschen Police-Texten. Hoch offiziell persönlich erlaubt vom Police Sänger.
Sting mochte Ruhrpott nicht – da machte Dimpfelmoser es sich selbst
Allerdings gab Sting nur zu sieben der acht Dimpfelmoser Stücken sein OK, der Ruhrpott gefiel ihm nicht. Roxanne sollte die musikalische Grundlage bilden, doch Sting war der Text zu „gossig“. Er verbot der Band die Veröffentlichung. Über seinen Verlag in Hamburg kam der beanstandete Text zurück nach Breckerfeld.
Aber statt den Text zu ändern, sagt Dimpfelmoser: „nein, dann machen wir eigene Musik. Der Ruhrpotttext ist der Ruhrpotttext, und wer das nicht versteht, der kann seine Musik behalten!“ Und so wurde selbst komponiert. Das Ergebnis lässt sich hören, als Vorabaudio auf den Dimpfelmoserseiten im Netz und ab jetzt auch als Download netzweltweit.
Dimpfelmoser spielt beim Still-Leben auf der A40
Bereits im März zeigte Dimpfelmoser bei der Local Hero Woche in Breckerfeld, dass sie durchaus auch auf der Bühne begeistern können. Jetzt folgt der nächste Streich. Am 18ten Juli, beim Still-Leben auf der A40, spielt die Band zwischen 14 und 15 Uhr auf einer Bühne in Bochum/Hamme. Das geht zurück auf eine Initiative der befreundeten Bands Fritz Brause und Al Gringo And The Original Psychobilly Krautboys On Moonshine. Da wird der Ruhrpott dann zum ersten mal öffentlich vorgestellt. Ein Lied das so ganz anders ist, als andere Heimatlieder, aber doch die Hymne von Unten, lautstark, heftig und – ehrlich. Großer Bruder, kleine Schwester, meine Liebe Ruhrgebiet!
